HIN UND WACK

DER Laberpodcast

Special: Fritten-Fürst

kurzweilig ohne Inhalt

18.08.2024 18 min Marius Alban, Felix Fink

Zusammenfassung & Show Notes

BACKFLASH! Feligs und Majus haben sich ihre Deutschlandtickets geschnappt und auf Reisen begeben. Es wird inhaltsleer und WACK, wie eh und je!

Felix https://linktr.ee/finkwiedervogel

Tamara: https://linktr.ee/MademoiselleCoaster

Marius https://linktr.ee/achterbahnalman

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Kapitel 1
Hallo
Die HIN UND WACK Intromusik in der Metal-Version ist von Felix Fink: https://www.instagram.com/fink_wie_der_vogel/

Kapitel 2
Von Fürst*innen und Fritten
Schloss Sayn: https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Sayn
Felix und Marius reden von ihr: https://de.wikipedia.org/wiki/Leonilla_zu_Sayn-Wittgenstein
Doris Fürstin von Sayn Wittgenstein: https://de.wikipedia.org/wiki/Doris_von_Sayn-Wittgenstein
Wuppertal: https://de.wikipedia.org/wiki/Wuppertal
Rüdesheim: https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%BCdesheim_am_Rhein
Koblenz: https://de.wikipedia.org/wiki/Koblenz

Kapitel 3
Schluss

Transkript

Marius
00:00:00
Ja äh, Herzlich Willkommen. Wir sind unterwegs und "wir" heißt dann auch automatisch, dass ich ja nicht alleine hier bin. Mir gegenüber ist ein neuer alter Bekannter, Felix Fink. Felix Fink, stellen Sie sich doch mal kurz vor.
Felix
00:00:14
Felix Fink, ich bin Mitbegründer dieses wunderbaren Podcasts und wir kommen zu diesem Special direkt aus Engers.
Marius
00:00:22
Engers, ja.
Musik
00:00:22
Nervige HIN UND WACK Intromusik in der Metal-Version.
Marius
00:00:55
Wir sind unterwegs schon seit heute ganz früh, also ganz, ganz früh sind wir unterwegs. Um neun sind wir in einen Zug gestiegen und haben uns einfach mal treiben lassen und sind dann irgendwann hier in Engers ausgestiegen und sind dann einfach mal rumgelaufen.
Felix
00:01:10
Genau.
Marius
00:01:10
Zu einem Schloss.
Felix
00:01:12
Zu einem Schloss und zu einem Schmetterling Park.
Marius
00:01:15
Genau.
Felix
00:01:15
Das war auch ganz schön. Aber die Gegend ist jetzt, die Gegend ist jetzt nicht so schön.
Marius
00:01:20
Das ist so Großraum Koblenz, ist jetzt nicht gerade bekannt für Schönheit.
Felix
00:01:25
Das ist nicht Wien.
Marius
00:01:27
Das ist nicht Wien. Es ist auch nicht Rheingau. Es hat schon so ein bisschen was ruhrpottesques.
Felix
00:01:33
Genau. Jetzt waren wir eben noch im Netto. Das war auch ein Netto.
Marius
00:01:36
Netto immer eine Erfahrung. Wir sind vom Bahnhof Engers nach Seyn gelaufen und zwar zum Schloss-Seyn.
Felix
00:01:44
Richtig.
Marius
00:01:45
Das ist ein Schloss.
Felix
00:01:46
Es war ein Schloss. Es war ziemlich klein.
Marius
00:01:48
Relativ klein. Und zwar, ich hab mir ein paar Infos rausgeschrieben. Ich recherchiere mal ein bisschen was.
Felix
00:01:53
Das kann ich ja noch was lernen. Das hat er mir noch nicht gesagt jetzt.
Marius
00:01:55
Ist das Schloss-Seyn aus dem 14. Jahrhundert. Viel mehr weiß ich auch nicht. Weil es passiert da ungefähr das, was mit alten Gebäuden in Mitteleuropa immer passiert. Gehört ma dem, gehört ma dem. DDA, egal. Ich bin eh der Meinung, dass der Adel enteignet werden sollte. Aber das nur am Rande. Wie das in Mitteleuropa nun mal immer so ist, wurde dieses wunderschöne Schlösschen zum Ende des Zweiten Weltkriegs zerbombt und erstaunlicherweise erst in den 90ern wieder aufgebaut und im Jahre 2000 fertiggestellt, so wie es jetzt dort steht. Da drin befindet sich ein kleines Museum, für das man für einen schmalen Taler von 13 Euro rein kann. Und man sieht ganz viele von incestgezeichnete Menschen, also auf Bildern. Ich bin schon sehr negativ, gell? Ich bin zu negativ. Ich bin zu negativ. Erzähl du ma was!
Felix
00:02:47
Also die eine Dame hat uns sehr gut gefallen. Die hatte sehr viel Stil. Die saß auch sehr, sehr lasziv da. Also irgendwie, die hatte einfach Stil.
Marius
00:02:57
Aber haben wir uns jetzt nicht behalten, wer sie ist.
Felix
00:02:59
Nee, nee, genau. Aber sie ist auf jeden Fall auf den großen Plakaten drauf. Anscheinend ist sie da eine, die man gern so in die erste Reihe stellt.
Marius
00:03:05
Kann man aber auch verstehen. Weil wir haben andere Bilder da gesehen, die wir jetzt sagen, das ist dann jetzt nicht unbedingt so.
Felix
00:03:10
Richtig.
Marius
00:03:10
Hervorzuheben. Denn der Name Seyn, der hatte bei mir irgendwas ausgelöst. Ich hatte da irgendwie Erinnerungen dran. deswegen habe ich mal gegoogelt, woran mich das erinnert hat, dieser Name. Und zwar die Fürstenfamilie Seyn-Wittgenstein. Das ist ja weitläufig, ganz Deutschland verteilt. Und da gab es wohl dann auch mal eine Fürstin, eine Doris Fürstin von Seyn-Wittgenstein, die zu irgendeiner Nebenlinie der Familie gehört. Dies das. Aber die, die saß für die AfD Schleswig-Holsteinischen Landtag. Und die ist von denen aus der Fraktion geschmissen worden, weil sie denen zu rechts war. Und im Prinzip haben wir dieser Familie jetzt Geld gegeben. So, wenn man so will.
Felix
00:03:56
Ja klar, indirekt.
Marius
00:03:57
Wahrscheinlich direkt.
Felix
00:03:58
Hast du recht, nicht indirekt.
Marius
00:03:59
Haben wir direkt gemacht. Ja, das ist auch klasse.
Felix
00:04:02
Ich kann mich grob erinnern, das war so eine ältere Frau, die sah schon sehr verbittert aus.
Marius
00:04:07
Von Wut gezeichnet.
Felix
00:04:08
Sehr bitter, sehr bitter.
Marius
00:04:10
Von Wut gezeichnet. Aber das Schloss selber finde ich gar nicht so hässlich, aber es ist überraschend klein und irgendwie ein bisschen langweilig.
Felix
00:04:24
Es ist auch irgendwie sehr aneinander gerade. Also einmal geht es um Fotografie, weil da wohl einer ganz gern Fotos gemacht hat.
Marius
00:04:31
Bilder von Arnold Schwarzenegger.
Felix
00:04:33
Die schmücken sich ja dann gerne mit zu Prominenten. Romy Schneider, genau so. Und dann geht es weiter, dann bist du auf einmal im Motorsport.
Marius
00:04:41
Reiche Leute haben reiche Leute Hobbys.
Felix
00:04:44
Hast du ein paar seltsame Ausstellungsstücke, so ein Abdruck des Fußes, geschenkt zum ersten Hochzeitstag als Improsse.
Marius
00:04:52
Wie weird ist das denn? Man macht doch keinen Fußabdruck von seiner Frau, um daraus ein Bronze-Guss fertigen zu lassen.
Felix
00:05:01
Ich meine, du hast die richtigen Worte gefunden.
Marius
00:05:03
Ein Fuß-Fetischist. Das gab es schon immer.
Marius1
00:05:04
Das gab es schon immer.
Marius
00:05:05
Es gibt ja nicht nur Quentin Tarantino. Richtig. Das war auf jeden Fall unangenehm. Da hab ich mich gar nicht so wohl gefühlt. Nein.
Felix
00:05:12
Aber ich muss sagen, wir wurden sehr nett begrüßt. dieser Herr war irgendwie ganz freundlich.
Marius
00:05:16
An der Kasse, ja. Der hatte Bock.
Felix
00:05:18
Und dann hab ich mir die Postkarte angeguckt, hab gesagt, hier, oh guck mal, hier, schön Wuppertal. Und er hat uns gefragt, wo wir aus Wuppertal sind. Sind wir aber nicht.
Marius
00:05:23
Da gab es glitzernde Postkarten aus Wuppertal konnte man dort kaufen. Ja, natürlich. Wer kennt das nicht? Wir fahren jetzt nach Seyn, um dort uns eine Karte aus Wuppertal zu kaufen. Die wo glitzern tut. Ich meine jetzt mal ernsthaft, wer will denn die scheiß Schwebebahn aus Wuppertal glitzernd haben?
Felix
00:05:42
Also irgendwie, wenn man das jetzt so zusammenfasst, was wir da heute gemacht haben, da könnte man echt meinen, wir sind so ein Pärchen aus Wuppertal und man hat ins Schloss, man hat ins Schmetterling Park die glitzenden Postkarten angeguckt und dann fahren wir wieder zurück.
Marius
00:05:55
Richtig. Wir fahren aber noch gar nicht zurück.
Felix
00:05:57
Nee, machen wir noch nicht.
Marius
00:05:58
Wir warten nämlich noch auf den 20 Minuten verspäteten Zug. Während wir das hier aufnehmen, stehen wir am Bahnhof. Es regnet. Wir sind ein bisschen nass, weil vielleicht einer von uns beiden will jetzt gar nicht genau sagen, wer. Aber einer von uns beiden hat möglicherweise einen falschen Weg gewählt. Einen minimalen Umweg.
Felix
00:06:14
Ist aber auch gar nicht schlimm. Also ich finde es nicht schlimm.
Marius
00:06:16
Ist gar nicht schlimm.
Felix
00:06:17
Wir haben Zeit.
Marius
00:06:18
Richtig. Wir hätten vermutlich sogar einen Zug früher gekriegt. Weil wenn der auch 20 Minuten Verspätung hätte, hätten wir den gekriegt. Wahrscheinlich. Egal. Neben dem Schloss ist ein Park. Und in eben jenem Park befindet sich ein winzig kleines, eine Hütte. Irgendwie kann man sagen. Und da ist ein Schmetterlingspark.
Felix
00:06:39
Schmetterlingshalle. Ein kleines Gewächshaus.
Marius
00:06:41
Ein Terrerium ist da drin mit Schmetterlingen. Die im Preis inkludiert sind.
Felix
00:06:49
13 Euro übrigens.
Marius
00:06:50
13 Euro haben wir entrichtet. An unseren Obolus entrichtet. Dann sind wir der reingespräch. Genau. An die Fürsten Doris. Und dann kann man dadurch so einen sehr warm überdachten Garten quasi laufen oder umrandeten Garten, in dem ganz viele Schmetterlinge rumflattern.
Felix
00:07:09
Ja. Und man geht durch diese Teppiche, die magst du nicht, gell? diese, die praktisch die Schmetterlinge drin halten sollen.
Marius
00:07:15
diese Perlenteppiche.
Felix
00:07:16
Vorhänge.
Marius
00:07:17
Vorhänge ist das richtige Wort. Ekelhaft.
Felix
00:07:20
Ekelhaft.
Marius
00:07:21
Ein ganz ekelhaftes Gefühl auf der Haut. Wollen wir nicht.
Felix
00:07:24
Nee, das wollen wir nicht so.
Marius
00:07:24
Das wollen wir gar nicht.
Felix
00:07:26
Ich muss zu denken, das ist irgendwie so ein Ort, wo man als Kind denkt, oh, ist groß. Und dann kommt man 20 Jahre später hin und denkt sich so, es ist sehr, sehr klein. Ja, also es ist wirklich sehr dicht.
Marius
00:07:35
Beengend.
Felix
00:07:36
Man sieht aber auch so ein paar interessante Tiere. Die sieht man schon.
Marius
00:07:39
Vogelspinne. Pfeilgefrosch. Die sind überraschend winzig.
Felix
00:07:42
Ja, die sind klein. Und man so eine große...
Marius
00:07:46
Echse.
Felix
00:07:46
Ja, Echse. Das war unser Highlight.
Marius
00:07:49
Der Drache. Der stand Auge in Auge mit einem Drachen.
Felix
00:07:53
Der lag einfach auf so einem Terrarium oben drauf.
Marius
00:07:55
bestes Leben gehabt.
Felix
00:07:56
Ich hab erst fast gar nicht gesehen.
Marius
00:07:57
Ich hab erst gedacht, das wär nur ein Stofftier oder sowas, aber dann hat er geblinselt, da hat er seinen Kopf bewegt.
Felix
00:08:03
Er hat sehr intelligent geguckt, fand ich.
Marius
00:08:05
Ja, ja. Da wusste mehr als wir.
Felix
00:08:07
Richtig. Sehr viel mehr. Nee, aber es war ganz schön. Dann sind wir noch mal hoch zur Burg. Die ist praktisch oberhalb des schlosses. Da war jetzt nicht viel zu sehen, aber wir haben uns da hochgequält.
Marius
00:08:19
Und dann sind wir wieder runter. Weil im Prinzip, man hat nicht mal einen schönen Ausblick. Also das ist eine Burgruine und da ist im Prinzip auch nichts.
Felix
00:08:27
Genau.
Marius
00:08:27
Und man sieht eigentlich auch nur, es ist schon auch alles relativ hässlich hier.
Felix
00:08:31
Richtig, der Ausblick ist nicht schön, weil alles rundherum hässlich ist.
Marius
00:08:34
Und dann sind wir wieder runter. Dann haben wir gedacht, wir setzen uns da in den Park und nehmen dort auf. Dann hat es aber dann gedonnert und dann war der Majus zu ängstlich, hat Angst gehabt und dann sind wir zum Netto. Auf schnellstmögliche Wege zurück zum Bahnhof. Und jetzt sind wir hier und haben uns die Wartezeit überbrückt mit dummen Gelaber. Wir fahren jetzt gleich noch mal irgendwo hin. Schauen wir, wir haben ja noch ein bisschen Zeit. Du hast Auslauf bekommen.
Felix
00:09:07
Ich habe heute mal Auslauf bekommen. Passiert bald wahrscheinlich nicht mehr. Und dann muss man das nutzen.
Marius
00:09:12
Ja.
Felix
00:09:13
Mit, keine Ahnung, dumm Zeitvertrödeln.
Marius
00:09:16
Du bist dummer Zeitvertrödelung. Wir haben Schmetterlinge gesehen.
Felix
00:09:19
Nein, aber das ist auch nicht.
Marius
00:09:20
Wobei man auch bei den Schmetterlingen, wenn man auch da wieder ganz ehrlich ist, ist das Geldverschwendung für mich gewesen, weil ich bin halt rot-grün blind und ich glaube nicht, dass ich die volle Pracht von allen Tieren dort habe erfassen können.
Felix
00:09:31
Wahrscheinlich nicht. Du warst eher bei den Echsen.
Marius
00:09:33
Ich war bei den Echsen.
Felix
00:09:34
Die kannst du sehen, die kannst du auch. Ja, Auge in Auge praktisch. Genau, genau. So, aber dann würde ich sagen, dann warten wir jetzt die restlichen zehn Minuten, weil wir haben bestimmt zehn Minuten jetzt geredet. Jetzt haben wir nur noch zehn und dann hören wir uns später vielleicht noch mal. Schauen wir mal, was wir sagen haben. Was wird?
Marius
00:09:51
Genau, und was wurde, können wir euch ja jetzt erzählen. Zwischen der letzten Aufnahme und jetzt liegen so schmale dreieinhalb, vier Stunden.
Felix
00:09:59
Ja.
Marius
00:10:00
Eher sogar mehr. Schöner wurde es nicht.
Felix
00:10:03
Wir sind nämlich in der Rüdesheim.
Marius
00:10:04
Genau. Schöner ist es jetzt gar nicht geworden. Wir befinden uns in einer Touristenhochburg, haben allerdings das Hässliche im Rücken und vor uns zwar den Rhein, aber eigentlich auch keinen besonders schönen Ausblick.
Felix
00:10:19
Schön ist was anderes.
Marius
00:10:20
Wollen wir aber lieber über die schönen Seiten reden. Und zwar haben wir wir hatten Pommes-Lust.
Felix
00:10:27
pommes Lust, genau. Du hast mich entführt in eine kulinarische Welt der Systemgastronomie.
Marius
00:10:31
Genau. Ich habe gesagt, ich habe jetzt richtig Bock auf mittelmäßig bis gute Pommes für einen schmalen Taler in einer Gastivität, die, sag ich mal, einen merkwürdigen Umgang zum Themengebiet Housemusik gefunden hat.
Felix
00:10:51
Ja, und zu sprüchen auf Kappen und auf Wänden.
Marius
00:10:54
Genau. Die Kenner wissen, wo wir waren. Dort haben wir uns aber beide ein... fries, fries, baby. Dumm dumm dumm dumm dumm dumm. Wir haben uns dort eine gehörige Portion Knoblauch mit Kartoffelspalten.
Felix
00:11:09
Hat ich auch Knoblauch?
Marius
00:11:10
Ich glaube, du hattest auch die Knoblauch.
Felix
00:11:13
Hast du das nicht extra genommen an dem Automat da? Musst du mir nicht extra? Es war so dieses Menü da, ne?
Marius
00:11:20
Ich glaube, du hast auch, wie ich, du hast auch die vegane Currywurst genommen und ebenso wie ich die vegane Currywurst auf Knoblauchfritten. Du hattest dir dazu noch Falafeln gegönnt.
Felix
00:11:35
Ja.
Marius
00:11:35
Und ich hatte zusätzlich zu meinen Knoblauchfritten dann auch noch eine vegane Aioli mir gegönnt.
Felix
00:11:42
Ich hatte auch noch so einen Dip und dann war ich bei schmalen 17 irgendwas und du warst ein bisschen günstiger.
Marius
00:11:47
Ich war bei 12 irgendwas, weil ich keine Falafeln hatte.
Felix
00:11:49
Und weil ich pommes zweiter Klasse, die auch noch teurer sind.
Marius
00:11:53
Genau, du hast dir Abfallpommes gegönnt und zu Recht Strafzoll entrichtet dafür. Denn wie wir ja alle wissen, Süßkartoffeln sind Abfall.
Felix
00:12:04
Abfall.
Marius
00:12:05
Unrat.
Felix
00:12:06
Wusst ich schon, dass du das sagst.
Marius
00:12:07
Sind Unrat, Sondermüll, weg damit, weg mit die Viechers.
Felix
00:12:11
Genau, genau.
Marius
00:12:12
Das haben wir gemacht und dann haben wir gesagt, frisch gestärkt, gehen wir noch mal durch die wunderschöne Stadt Koblenz.
Felix
00:12:19
Richtig, ja. Und dann haben wir unser, dann waren wir noch ein bisschen patriotisch und sind einmal ums deutsche Eck spaziert.
Marius
00:12:24
Genau. Und da war überraschend viel los. Überraschend nicht.
Felix
00:12:30
Weiß man auch nicht warum.
Marius
00:12:31
Ja genau, das ist so wie hier die Germania zu unserem Rücken. Okay, bei der Germania versteh ich's, weil man einen geilen Ausblick. Die ist unfassbar hässlich und auch ein bisschen, sag ich mal, verwerflich, diese Statue.
Felix
00:12:46
Und du kannst halt Kinder damit locken, dass du sagst, ja da oben in die Fackel, da kann man rein, da kann man durch den Arm gehen. Das wird mir immer erzählt.
Marius
00:12:52
Ist das so?
Felix
00:12:53
Ja. Weiß ich nicht.
Marius
00:12:54
Keine Ahnung.
Felix
00:12:55
Und dann hat man als Kind immer, oh krass, da kann man durch den Arm in die Fackel, wow. Und deswegen hab ich das als Kind fand ich das irgendwie cooler.
Marius
00:13:02
Und was verwechselst du nicht mit der Freiheitsstatue?
Felix
00:13:03
Nein, da kannst du ja richtig. Da ist ja wahrscheinlich ein Treppenhaus im Arm. Also das ist nochmal was anderes. Da musst du durchkriechen.
Marius
00:13:11
Deutsche Freiheitsstatue.
Felix
00:13:13
Die deutsche Freiheitsstatue.
Marius
00:13:14
Auf jeden Fall ein extrem hässliches Ding. Können wir eigentlich rückbauen, meine Meinung. Rückbau. Aber man hat einen sehr geilen Blick. deutsches Eck, ähnlich hässlich, aber mit nicht so geilem Blick. Den geilen Blick hätte man. Aber mit zwei Flüsse. Genau. Wenn man mit der Seilbahn hoch fährt zur Festung Ehrenbreitstein, da hätte man einen geilen Blick.
Felix
00:13:31
Aber auch nur Koblenz. Auch nicht so geil der Blick.
Marius
00:13:34
Auch das ist wieder wahr.
Felix
00:13:37
Wir haben so einen Junggesellenabschied gesehen. Die waren in einer Seilbahn. Die hatten Spaß.
Marius
00:13:41
Die hatten wohl auch Spaß. Allerdings haben die sich wahrscheinlich auch Koblenz schon schön gesoffen.
Felix
00:13:47
Klar, natürlich. Aber damit fängst du früh an.
Marius
00:13:50
Damit musst du früh anfangen. Morgens schon.
Felix
00:13:53
Sonst klappt das nicht.
Marius
00:13:54
Heute Morgen, als ich steigte in den Zug, einen Halt später steigt jemand ein. Der war schon lattenstramm. Wir befinden uns wieder morgen um Neun. Der hat noch sein Bier in der Hand gehabt und betritt lattenstramm, allerdings mit Hemd, den Zug. Ich habe ihn nicht gefragt, warum er jetzt schon stramm sei.
Felix
00:14:14
Okay, das muss man auch nicht fragen. Und wir hatten auch einen netten Geruch neben uns. Wo war es? In der Regionalbahn? Oh Gott, Engers.
Marius
00:14:27
War Kot, ne? Das bin ich mir ziemlich sicher, dass da meine olfaktorischen Sinne mich nicht getrügt haben.
Felix
00:14:34
War das dieses nette Pärchen links neben dir?
Marius
00:14:35
Ich glaube ja. Ich habe erst gedacht, Scheiße, bin ich das? Da dachte ich, Moment mal, ich habe mir den Arsch abgewischt.
Felix
00:14:42
Kann ich ja gar nicht sein.
Marius
00:14:44
Das war wohl jemand anderes. Und das war dann immer, je nachdem, wie er sich gesetzt hat, kam der Schwall rüber zu mir. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es sich dabei um Kot. Der hat entweder nicht gut abgeklemmt, nicht gut nachgearbeitet, aber vortrefflich auf jeden Fall. Da hatte ich dann richtig Bock auf Podcasts.
Felix
00:15:03
Ohne Arschhahre wär besser.
Marius
00:15:04
Ohne Arschhahre wär sicherlich besser gewesen.
Felix
00:15:09
Na ja.
Marius
00:15:10
Genau.
Felix
00:15:11
War ein schöner Tag.
Marius
00:15:12
War ein toller Tag.
Felix
00:15:13
Definitiv. Wir machen das ja immer mal so. Ich habe eben gesagt, ich sehe uns da auch mit 50. Ganz ehrlich.
Marius
00:15:19
Ich sehe uns da schon mit 50.
Felix
00:15:20
Wir machen genau das Gleiche wie jetzt, nur halt mit 50.
Marius
00:15:23
Genau.
Felix
00:15:24
Und verstehen noch ein bisschen weniger von der Welt.
Marius
00:15:28
Der Content wird sich ein bisschen ändern. Wir werden uns dann weniger über alte Leute unterhalten, mehr dann über die jungen Leute, die da wieder irgendwelche ganz komischen Anwandlungen hatten. Ansonsten haben wir echt gar nichts gemacht. Was wir hatten, war alles vor. Wir wollten ins Deutsche Bahnmuseum, das hätten wir zeitlich nicht mehr geschafft. Alternativ wären wir in die andere Richtung, nach Neuwied gefahren, in den Zoo. Das hätten wir zeitlich nicht mehr geschafft.
Felix
00:15:53
Und da waren uns die 17 Euro auch nicht... Richtig.
Marius
00:15:55
Dann hatten wir noch als Alternative die Marksburg. Die haben wir aber auch zeitlich nicht mehr geschafft.
Felix
00:16:02
Die machen wir mal ein anderes.
Marius
00:16:03
Und so haben wir Summa summarum Pommes gegessen und sind dann jetzt nach Hause gefahren.
Felix
00:16:07
Ja, und Schmetterlinge gesehen.
Marius
00:16:09
Ja, aber ich meine jetzt danach haben wir dann quasi nichts mehr gemacht.
Felix
00:16:13
Haben wir es eingelassen.
Marius
00:16:13
Haben wir einfach alles eingelassen und sind jetzt hier. Und man kann jetzt so grob zusammenfassen und sagen, wir haben hier ein Special ohne Inhalt aufgenommen. Richtig. Kurzweilig.
Felix
00:16:24
Aber mit uns. Wir sind der Inhalt.
Marius
00:16:26
Genau. Ein kurzweiliges Special ohne Inhalt. Ja.
Felix
00:16:30
Das kennen doch die wackies aber auch, oder?
Marius
00:16:33
Nee.
Felix
00:16:34
Kurzweilige.
Marius
00:16:35
Weder kurzweilig, noch.
Felix
00:16:37
Weder kurzweilig, noch. Ja, okay, stimmt.
Marius
00:16:39
Ja. Haben wir.
Felix
00:16:41
Langatmig und informativ.
Marius
00:16:42
Haben wir dann jetzt mal auch gemacht. Ja.
Felix
00:16:44
Ja. Schön. Und so lassen wir das jetzt auskriegen.
Marius
00:16:47
Richtig.
Felix
00:16:48
Die Leute hinter uns haben Wein, wir nicht.
Marius
00:16:50
Ja, finde ich auch. Also, lieber ganz ohne Wein. Aber gut, sollen die machen. Wollen wir das Ganze einen sogenannten Day Callen?
Felix
00:17:02
Machen wir einen Day Call.
Marius
00:17:04
Callen wir Day on the Day und dann gehen wir jetzt gehen wir jetzt schon alle heim duschen. Hätte ich jetzt auch Bock.
Felix
00:17:09
Duschen, genau. Genau.
Marius
00:17:10
Schön.
Felix
00:17:11
Ja, ich bin froh, wenn ich aus den Schuhen rauskomme. Ehrlich gesagt, die drücken dann so leicht nach so. Wie viele Schritte haben wir? Wie viele paar mehr?
Marius
00:17:18
Nee, was hast du gesagt? 22.000.
Felix
00:17:19
22.000. Ja. Du, für nix waren das einige Schritte.
Marius
00:17:22
Ja. Haben wir mal mit Schmetterlinge gesehen und Pommes gegessen. Ja. Und ein bisschen was ausgegeben. Ja.
Felix
00:17:28
Ist auch schön.
Marius
00:17:29
Kann man ja auch mal machen.
Felix
00:17:31
Richtig.

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